Haunstetten will nachlegen

Gegen den TuS Schutterwald könnte der Sprung ins Mittelfeld gelingen

(hv). Riesengroß war die Erleichterung bei den Drittliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten und deren Verantwortlichen am vergangenen Wochenende nach dem 23:21-Erfolg im Kellerduell bei der SG Schozach/Bottwartal. Und vor allen Dingen Cheftrainer Michael Rothfischer fielen nach seinem ersten Auswärtssieg mit einer Frauenmannschaft überhaupt etliche Steine vom Herzen, zumal seine blutjunge Truppe auch in der kritischen Schlussphase nicht die Nerven verloren hatte.

Zur Belohnung gab es gleich am Montag für die Hochbelasteten trainingsfrei, aber spätestens ab Mittwoch war das gesamte Team wieder voll fokussiert auf die nächste, nicht weniger wichtige, Aufgabe gegen den TuS Schutterwald am Samstagabend (18 Uhr, AL-Halle).

„Ich wünsche mir einen Punkt,“ sagt der Trainer im Vorfeld, wenngleich dies im Handball nur relativ selten zu Stande kommt. Tatsächlich könnte der TSV gegen den südbadischen Traditionsverein mit etwas Zählbarem der Sprung ins Mittelfeld der Tabelle gelingen, zumal nach vier Spieltagen schon einige Vereine große Probleme zu beklagen haben. Während der letzten Trainingseinheiten legte Rothfischer vor allen Dingen den Fokus auf seine einzigen Kritikpunkte: „Halbherzige Abschlüsse und schlampige Pässe auf die Außenpositionen waren bisher unser größtes Problem, und das gilt es vorrangig abzustellen.“ Auf die TSV-Defensive war dagegen zuletzt meistgehend Verlass, und die wird gegen die TuS-Hauptangreiferinnen Nadja Kaufmann, Selina Magull und Nadine Czok auch wieder in höchstem Maße gefordert sein.