M1 Spielbericht: TSV Haunstetten – TSV Herrsching
Heimpremiere geglückt
Haunstetten besiegt Herrsching mit 41:34
In bester Torlaune zeigten sich die Handballer des TSV Haunstetten am vergangenen Samstag bei ihrem ersten Heimauftritt in der neuen Saison. Gegen den TSV Herrsching ließen die Rot-Weißen nichts anbrennen und setzten sich souverän mit 41:34 (17:14) durch.
Die Herrschinger hatten nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt zuletzt gegen Aufsteiger ASV Dachau gewonnen und starteten entsprechend selbstbewusst in das Duell mit dem Regionalliga-Absteiger. Durch einen lupenreinen Hattrick von Lucas Djumic gingen die Gäste direkt mit 3:0 in Führung – die kalte Dusche für den TSV, der sich davon allerdings nicht aus dem Konzept bringen ließ. Bereits in der 9. Minute gelang Jan Zießow, der an diesem Tag gleich zwölfmal einnetzte, der Ausgleich zum 4:4. Nach gut 20 Minuten konnten sich die Hausherren dann erstmals deutlich absetzen. Erneut war es Zießow, der mit dem 14:9 die erste 5-Tore-Führung der Gastgeber erzielte.
Zwar verkürzte Herrsching bis zur Halbzeitpause noch auf 17:14, nach dem Seitenwechsel bauten die Rot-Weißen ihre Führung jedoch weiter aus. 5 Minuten waren im zweiten Durchgang erst gespielt, als Haunstetten bereits auf 20:14 erhöht hatte. Der restliche Spielverlauf blieb unspektakulär, Herrsching kam in der Folge nicht mehr auf weniger als vier Tore heran. Die Gastgeber konnten ihren Fans so wiederum noch einige Highlights bieten und knackten dabei sogar die 40-Tore-Marke – zum ersten Mal in einem Pflichtspiel seit über zehn Jahren. Das 41:34-Endergebnis war damit auch eine Premiere für TSV-Trainer Christian Kofler. „Wir sind in dieser Saison sowohl breiter als auch jünger aufgestellt als wir es vielleicht schonmal waren, da können wir auch mal mit etwas mehr Tempo nach vorne spielen. Insgesamt war das heute eine gute Leistung, auf der man aufbauen kann“, so Kofler, der in einigen Bereichen jedoch noch Verbesserungspotenzial sieht.
Viel Zeit, um daran zu arbeiten, bleibt dem Haunstetter Coach allerdings nicht. Schon in zwei Wochen kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem Mitabsteiger TSV Ismaning, der die Tabelle in der Oberliga Süd aktuell mit 8:0 Punkten anführt. Am kommenden Wochenende sehen sich die Rot-Weißen mit dem TSV Simbach einem weiteren Aufstiegskandidaten entgegen, der mit gemischten Gefühlen in die Saison gestartet ist. Auf zwei Niederlagen gegen Ismaning und Dietmannsried folgten zuletzt zwei Siege gegen die Aufsteiger Kempten-Kottern und Dachau. Einen klaren Favoriten gibt es am Samstag (18 Uhr) in Simbach also nicht.
TSV: Rothfischer (Tor, 1), Feistle (Tor, 1); Zießow (12/3), Schanz, Großhauser (je 6), Tuffentsammer (4), Paulik, Vogl (je 3), Manz (2), Lippert, Mayer, Bär (je 1), Stoica, Hartung
Foto: Johannes Frick




