wB Spielbericht: TSV Haunstetten – TSV Forstenried
Unsere Mädels zeigen eine Reaktion und sichern sich einen Punkt.
In einem Handballkrimi dominieren die Abwehrreihen.
Die weibliche B‑Jugend des TSV Haunstetten hat sich am Samstagmittag einen hochverdienten Punkt gegen den TSV Forstenried erkämpft. Das 17:17‑Unentschieden spiegelt die Intensität und Spannung der Partie wider – vor allem aber die kämpferische Leistung der Haunstetterinnen, die über 50 Minuten hinweg als geschlossene Einheit auftraten.
Von Beginn an zeigte Haunstetten, dass sie dieses Heimspiel unbedingt positiv gestalten wollten. Die Abwehr stand kompakt, verschob konsequent und ließ Forstenried kaum freie Würfe zu. Jede Spielerin arbeitete für ihre Nebenfrau, half aus, blockte Wege zu und zwang den Gegner immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Und wenn doch ein Wurf auf das Haunstetter Tor flog, stand da noch unsere gut aufgelegte Torhüterin, die so manche Chance vereiteln konnte.
Dieser Teamgeist zahlte sich aus: Nach 12 Minuten führte Haunstetten verdient mit 7:4. Besonders die defensive Abstimmung war in dieser Phase herausragend – ein echtes Zeichen von Zusammenhalt. Verdient war der Vorsprung, der allerdings höher hätte sein können. In dieser Phase haben unsere Mädels einige Chancen liegen gelassen.
Den besseren Start in die zweite Halbzeit hatten die Gäste aus Forstenried. Mit einem 3:0-Lauf konnten die Gäste sogar in Führung gehen. Aufgeben war in diesem Spiel aber keine Option. Unser Team kämpfte sich wieder in Führung (43. Minute 15:13). Forstenried wollte den Sieg an diesem Nachmittag genauso wie die Haunstetterinnen und zwei Minuten später stand ein Unentschieden auf der Anzeigetafel.
Beim Trainerduo kamen die Erinnerungen aus dem Hinspiel wieder auf. Wir haben unglücklich kurz vor Schluss den Sieg aus der Hand gegeben.
Zweieinhalb Minuten vor Schluss gelang unserem Team die Führung, welche die Forstenriederinnen direkt wieder egalisieren konnten.
Unser letzter Wurf ging neben das Tor und die Forstenriederinnen hatten den letzten Angriff. Der Trainer der Gäste hatte dann einen „Gislason-Moment“ erwischt. Der Wurf der Angreiferin wäre nicht ins Tor gegangen, der Time-Out-Karte wurde gerade noch rechtzeitig gezogen.
So konnte der Gäste-Trainer sein Team auf den letzten Angriff vorbereiten. Aber auch unsere Trainer konnte ihr Team auf die Abwehrarbeit einstimmen. Und so schafften es die Gastgeberinnen, diesen Punkt festzuhalten.
Auch wenn es nicht zum doppelten Punktgewinn reichte, kann die Mannschaft stolz auf ihre Leistung sein. Die Abwehrarbeit war überragend, der Zusammenhalt beeindruckend und die kämpferische Einstellung vorbildlich.
Es spielten: Romina Bär (Tor), Hanna Freiding, Aurelia Mälzer, Julia Erdt (3 Tore), Alexandra Sponagl, Alisa Knapp, Riccarda Schmidl (1), Fiona Craney (2), Beyza Özata, Annika Braun (3), Melissa Fetsch (4), Carla Flach (4), Sarah Geiger



