3. Liga 2017 / 2018

TSV Haunstetten Damen 1

H.v.L.: Raimund Hellfeuer (Betreuer), Sabrina Duschner, Christine Königsmann, Magdalena Frey, Sabrina Albrecht (geb. Müller), Nicole Bohnet, Anja Niebert, Saskia Putzke, Viki Tischinger

H.v.L.:  Tiberius Toth (Co-Trainer), Anne Hänsel, Annika Schmid, Sarah Irmler, Daniela Knöpfle, Isabel Toth, Herbert Vornehm (Trainer)

 

 

Name Nummer Position Jahrgang
Bohnet, Nicole  3 RR 1991
Duschner, Sabrina 13 RA 1987
Frey, Magdalena 12 TW 1997
Horner, Patricia 6 RM 1994
Irmler, Sarah 18  RL, LA 1997
Knöpfle, Daniela 22 KM 1997
Königsmann, Christine 8 RR, RA 1996
Müller, Sabrina 16 TW 1984
Niebert, Anja 7 RM/LA 1997
Schmid, Annika 84 RL, RR 1984
Toth, Isabel 4 RL/RR 2000
Vornehm, Herbert Trainer A 1959
Hellfeuer, Raimund Betreuer C 1966

Tabelle          Spielplan         Trainingszeiten

Alles geben!

Das letzte Spiel der 2. Liga war vermutlich für alle sehr einprägsam. Und dass dort leider mehr Tränen geflossen sind als gelacht wurde, war wahrscheinlich nicht nur für uns sehr schwer. Aber das ist alles Vergangenheit und abgeschlossen. Wir starten wieder voll durch.

Nach der harten Saison kam erst mal das Vergnügen: Unsere Abschlussfahrt ging dieses Jahr an den Gardasee. Hingeflogen sind wir dorthin nicht, nur auf der Terrasse. Nach vielen Stunden Anfahrt belagerten wir drei Bungalows in der schönen Stadt Sirmione, direkt am See. Jeden Abend gab es selbstgemachte Nudelsoßen, viel Vino und Einhornschnaps. Sonnenbrand? Manche, aber nur ganz leicht! Abgerundet wurde das Ganze noch durch eine tolle Tretbootfahrt MIT RUTSCHE. Ein Spaß – nicht nur für unsere Küken.

Unsere nächste Reise ging mit den Männern auf unsere schöne TSV-Hütte nach Österreich. Schon am ersten Abend weihte Hobbel uns in einige legendäre Spiele ein – zum Beispiel 30 tot. Nach einer gespielten Stunde hat er dann alle Regeln umgeschmissen, da er sie angeblich falsch erklärt hat (und sicher nicht weil er verloren hat). Am nächsten Tag, als er sich endlich mal aus dem Bett bewegt hatte, wollte er alle animieren, zum sagenumwobenen Wasserfall zu wandern. Obwohl 95% der Anwesenden sich sicher waren, dass das wieder nur eines seiner berüchtigten Märchen sei, fand er drei Opfer, die sich doch zur Wanderung erbarmten. Und siehe da: Nach zweieinhalb Stunden herumklettern erreichten die mutigen Bergbezwinger Wibbi, Dani, Sarah und Hobbel den Wasserfall wirklich! Wären sie den Weg von der anderen Seite angegangen, hätten sie nur zehn Minuten gebraucht. So viel zu Hobbels Ortskenntnissen. Als die vier dann zurück an die Hütte kamen, fanden sie den Rest gut gelaunt vor: Der selbstgebastelte Spieltisch wurde mit erstaunlichen Leistungen – auch seitens des schwachen Geschlechts – sowie phantasievollen Gesprächen eingeweiht. Respekt! Alles in allem: Vielen Dank an die überragende Planung und Versorgung, liebe Männer!

Bevor wir nun zum sportlichen Teil übergehen, muss natürlich noch unsere Traumhochzeit kurz erwähnt werden. Mülli, wenn deine Ehe nur annähernd so schön wird, wie deine Hochzeit, dann können wir dich guten Gewissens dorthin entlassen.

Am 3. Juli ging dann endlich die Vorbereitung los. Alle trafen sich gut gelaunt am Siebentischwald zum Lauftraining. Wir haben natürlich GANZ LOCKER erst mal mit der 9-km-Runde angefangen. Zunächst müssen aber unsere Neuzugänge erwähnt werden: Nachdem im Handball ja überhaupt nichts Brauchbares mehr rumrennt, haben wir uns eben mal beim Fußball umgesehen. Und siehe da: Herzlich Willkommen, Selina! Die Stürmerin von Schwaben Augsburg vervollständigt mit Leni unser Torhütergespann. Nachdem wir unsere Deutsche mit rumänischem Namen verabschieden mussten, haben wir jetzt eine Tschechin mit deutschem Namen „eingekauft“ (na gut, erwischt, eher aus der zweiten Mannschaft nach oben befördert): Anne Hänsel, schön dich wieder dabei zu haben! Und last but not least, es steht ein neuer Mann an Hobbels Seite. Tiberius Toth, wir sind wahnsinnig froh, dass du dir das mit uns antun willst!

Im ersten Freitagstraining waren wir allerdings ganz schön überfordert. Waren es letzte Saison meistens nur sechs Indianer, die ihren Weg zu Michi Rothfischer in die Halle fanden, wuselt es dieses Jahr nur so von Menschen. Beim berühmt-berüchtigten Duell Jung gegen Alt musste Anne Hänsel erst ein mal einen Schock überwinden: Als ältester 97er Jahrgang musste sie tatsächlich bei den Oldies antreten. Mit einem Durchschnittsalter von 22,29 Jahren kann das schon mal passieren.

Wer übrigens denkt, dass wir jetzt in Liga 3 ein bisschen langsamer machen, der hat sich ganz schön geschnitten. Unser geliebtes Wellenburg-Berglauftraining war wie immer ein absolutes Highlight. Nach drei bis zehn Stürzen und 40 bis 100 Sprints hatten wir uns unsere Ruß wirklich verdient. Auch beim Cross-Fit im Fitz wurden wir an unsere absoluten Grenzen getrieben. Zur Verdeutlichung hier ein Zitat einer Geschundenen, die nicht genannt werden will, zu Coach Max: „Wenn ich wieder laufen kann, dann töte ich dich!“ Gegen unseren Lieblingstestspielgegner Gröbenzell durften natürlich auch dieses Jahr die Freundschaftsspiele nicht fehlen. Gleich die ersten zwei Begegnungen bestritten wir gegen die Münchner und auch beim Turnier in Allensbach werden wir wieder aufeinander treffen.

Allerdings müssen wir davor noch zwei Entscheidungen treffen. Zum einen: Unsere beiden besten Blockspielerinnen Seli und Leni stehen im Tor. Wer geht jetzt ins Tor, wenn wir eine 6:0 Abwehr spielen wollen? Zum Anderen: Als Schwestern unserer Brüder (Ismaning) haben wir natürlich, als Not am Mann war, in Königsbrunn beim Beachturnier ausgeholfen. Sollten wir nicht lieber ganz aufs Beachen umsteigen? Denn wer so im Sprungwurf noch lachen kann, der muss einen Mordsspaß haben. Granny, wir hoffen du bleibst uns in der Halle treu!!

Ein ganz besonderes Event steht außerdem dieses Jahr an: Unser Fotoshooting fand in der Puppenkiste statt. Von vielen gebürtigen Augsburgerinnen (und bestimmt auch von allen anderen) wird nun ein Kindheitstraum wahr und wir dürfen uns mit dem Kasperle ablichten lassen. Und da müssen wir uns ganz schön herrichten, dass der uns nicht die Show stiehlt. Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben.

Wo wir gerade bei Danksagungen sind. Für alle unsere Helfer haben wir wieder einen Helferbrunch vorbereitet. Alle konnten nach Herzenslust schlemmen und anschließend konnte man mit den restlichen Abteilungen das 125-jährige Bestehen des TSV feiern. Mit Musik (ein Adjektiv verkneifen wir uns hier), gigantischen Grillmeistern, hauptsächlich Sonne, einem tollen Kinderparcours und vielen Getränken wurde der Tag mit dem besten Verein der Welt gefeiert.

Ihr seht, wir haben die letzte Saison mittlerweile verdaut und sind mit genauso viel Spaß, Ehrgeiz und Wille wieder am Werk. Wir freuen uns auf eine neue Saison, in der wir allen zeigen wollen, was in diesem neuformiertem Team steckt. Wir freuen uns auf euch, auf unsere treuen Helfer, Begleiter und Fans. Wir freuen uns darauf, wieder mit euch zu feiern, zu lachen und hoffentlich diesmal nicht zu weinen und wenn, dann nur vor Freude.

SEID DABEI WENN WIR WIEDER ALLES GEBEN – #GEMEINSAMSTARK

 

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