Zweimal zurückgekämpft und doch verloren

Haunstetten bietet Wolfschlugen lange Zeit paroli

(hv). Das Duell „David gegen Goliath“ in der Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten entschied letztendlich der vermeintlich übermächtige Gegner glücklich für sich: Die heimischen Drittliga-Handballerinnen mussten sich nach aufopferungsvollem Kampf dem Tabellenzweiten TSV Wolfschlugen mit 24:26 (11:13) geschlagen geben und treten damit weiterhin auf der Stelle.

Nach ausgeglichener Anfangsphase und dem 3:3 (10. Minute) übernahmen die favorisierten Gäste schnell das Kommando und die Geschichte schien beim 4:9 zehn Minuten später seinen erwarteten Lauf zu nehmen. Haunstetten startete hier die erste Aufholjagd und war kurz vor der Pause beim 11:12 plötzlich wieder dran. Den schnellen Ausgleich sofort nach Wiederanpfiff konnte man wiederum fast zehn Minuten halten, ehe praktisch die gleiche Dramaturgie Einzug hielt. Wolfschlugen war diesmal mit vier Treffern enteilt (16:20) und Haunstetten bäumte sich wieder auf. Nach fünf Torerfolgen in Serie stand es plötzlich 21:20 und die Halle Kopf. Der offene Schlagabtausch in der Schlussphase hatte allerdings erneut das bessere Ende für die abgezockten Württemberger. Haunstetten scheiterte hier aussichtsreich beim 23:23 und Wolfschlugen schlug mit zwei erfolgreichen Durchbrüchen eiskalt zu. Trainerin Patricia Horner war mit der Vorstellung ihrer Schützlinge dennoch hochzufrieden: „Die Moral passt hundertprozentig und es liegt einfach nur an Kleinigkeiten. Aber es hilft alles nichts, wir müssen uns halt auch einmal belohnen, ansonsten kommen wir da unten nicht mehr raus.“

In einem weiteren Heimspiel am kommenden Samstag gegen die SG Schozach/Bottwartal hat der TSV die nächste Gelegenheit von nur noch vier übrig gebliebenen.

TSV: Spindler, Albrecht (Tor); Joerss (9/3), Driske (4), Irmler (3), Smotzek, Merkle (je 2), Fischer, Hänsel, Knöpfle, Wonnenberg (je 1), Fimpel, Jatta, Lochbrunner