Wohin führt der Weg?

Haunstetten vor dem Schicksalsspiel gegen St.Leon

(hv). Das erste Spiel des Jahres 2026 ist für die Drittliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten wohl mehr als nur richtungsweisend: am Samstag (18 Uhr, AL-Halle) haben die Rot-Weißen zum Abschluss der Vorrunde die SG St.Leon/Reilingen zu Gast, und hier gilt es einiges aufzupolieren.

Die ernüchternde Heimbilanz mit ausschließlich Niederlagen ist dabei nicht die einzige Bürde, die die Rot-Weißen derzeit zu tragen haben: bei lediglich drei Siegen aus zehn Partien hat man direkten Kontakt zur Abstiegszone, und ist jetzt mehr denn je gefordert den Schalter umzulegen. TSV-Trainer Udo Mesch befand sich die gesamte Hinrunde quasi im Hamsterrad: „ Wir haben eigentlich immer ausreichend performt, aber viel zu wenig wenig Früchte eingefahren.“ Viel Kopfzerbrechen bereiteten ihm dabei die Nachbetrachtungen sämtlicher Auftritte, in denen vor allen Dingen die Schlussviertelstunde meist gründlich daneben ging: „Viel zu oft den Kopf verloren oder konditionell nicht dagegen gehalten.“ Beide potentiellen Problemzonen hat der Chefcoach während der Spielpause auf seine Agenda gesetzt und fordert hier das entsprechende Umsetzen: „In dieser Hinsicht wurde alles angesprochen, jetzt gilt es nur noch die entsprechende Bereitschaft für den Abstiegskampf bereitzustellen.“ Mit St.Leon, Schutterwald und Gröbenzell sind zwar immer noch drei Vereine hinter dem TSV platziert, allerdings ist der Vorsprung mittlerweile auf lediglich einen Zähler geschrumpft.