Haunstetten erwartet den Meister

Gegen die TSG Ketsch soll eine Überraschung her

(hv). Die Handballerinnen des TSV Haunstetten stehen in ihrem letzten Heimspiel der Saison am Samstagabend (18 Uhr) noch einmal vor einer großen Herausforderung: zu Gast ist Zweitliga-Absteiger TSG Ketsch, und die Rot-Weißen benötigen zur Sicherung des Ligaverbleibs noch mindestens einen Zähler.

Vor dem vorletzten Spieltag der 3.Handball-Bundesliga Süd sind zwei von drei Entscheidungen gefallen: souveräner Meister wurden die „Ketscher Bären“ und erster Absteiger ist der HCD Gröbenzell. Den zweiten Abstiegsplatz machen die SG St.Leon/Reilingen (9:31 Punkte) oder der TSV Haunstetten (12:28) unter sich aus. Sollten die Reilinger ihre Partie am Sonntag beim TSV Wolfschlugen erfolgreich gestalten, kommt es zu einem echten Endspiel eine Woche später – außer dem TSV gelingt ebenfalls eine Überraschung.

Haunstettens Interimstrainerin Patricia Link strahlt vor den beiden letzten Auftritten ihrer Schützlinge jedenfalls Zuversicht aus: „Wir sind aktuell noch in der besseren Position und haben auf alle Fälle das Potential die Geschichte selbst zu regeln.“ Gegen die extrem angriffsstarken Nordbadener wird auf alle Fälle wieder einmal die TSV-Defensive im Fokus stehen. Mut machen könnte außerdem die Leistung bei der knappen 26:29-Hinspielniederlage: „Da waren wir durchgängig gleichwertig,“ erinnert sich Link, die zeitgleich an den Charakter ihrer Schützlinge appelliert: „Jede sollte im letzten Heimspiel noch ein paar Prozent drauflegen, auch im Hinblick auf unsere treuen Fans.“