D1 Vorbericht: TSV Haunstetten – TSV Wolfschlugen
Eine Herkulesaufgabe für Haunstetten
Handballerinnen erwarten den Tabellenzweiten Wolfschlugen
(hv). Die Aufgaben im Abstiegskampf werden für die Drittliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten im Saisonendspurt nicht leichter: am Samstagabend empfangen die Rot-Weißen in heimischer Albert-Loderer-Halle den aktuell Zweitplatzierten TSV Wolfschlugen (18 Uhr) und stehen dabei wieder vor einer großen Herausforderung.
Die Gäste aus dem Stuttgarter Vorort spielen bisher eine überragende Saison und können bei nur noch zwei Zählern Rückstand nun sogar noch den Tabellenführer Ketsch überflügeln. Eine Lizenz für die 2.Bundesliga haben die Württemberger wie so viele andere allerdings nicht beantragt, was die derzeitige Misere im DHB-Frauenbereich untermauert. „Von sechs möglichen Kandidaten für die Aufstiegsrunde hat sich lediglich der SV Todesfelde (3.Liga Nord) beworben, allen anderen sind die Vorgaben viel zu unrealistisch und können von den Verantwortlichen ehrenamtlich nicht mehr gestemmt werden,“ erklärt Haunstettens Abteilungsleiter Daniel Fischer. Mit derartigen Sorgen muss sich der TSV heuer ohnehin nicht beschäftigen, ganz im Gegenteil: vor den letzten fünf Partien ist der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang auf ganze zwei Zähler geschmolzen und in sämtlichen noch ausstehenden Partien ist man in der Außenseiter-Rolle. Interimstrainerin Patricia Link gibt sich kämpferisch: „Wenn wir an unsere Grenzen gehen und die technischen Fehler minimieren können, sind wir nie chancenlos.“




