Sieben Endspiele für Haunstetten

Handballerinnen müssen liefern

(hv). Das letzte Drittel der Saison ist eingeläutet und für die Handballfrauen des TSV Haunstetten ist in der 3. Liga Süd nun auch definitiv auch die letzte Schonfrist abgelaufen. Am Samstag erwarten die Rot-Weißen mit dem TuS Schutterwald (18 Uhr, AL-Halle) einen weiteren Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, und können sich dabei bei lediglich sieben ausstehenden Partien kaum noch einen weiteren Punktverlust leisten.

Die Südbadener sind mittlerweile einen Rang vor den TSV gerutscht, auch weil sie dem Titelkandidaten Wolfschlugen beim 31:31 einen Zähler abknüpfen konnten. Haunstetten ist dagegen bereits vier Spieltage ohne jegliches Erfolgserlebnis, und die 28:29-Heimniederlage gegen Schlusslicht Gröbenzell vor drei Wochen ist immer noch nicht verdaut: „Das wären für uns überlebenswichtige Big Points gewesen,“ trauert auch Neu-Trainerin Patricia Link der vergebenen Chance hinterher, die acht Tage später und einem 22:30 in Friesenheim zum Aus für Chefcoach Udo Mesch führte. Für Haunstetten heißt es jetzt dadurch nur noch den Blick nach vorn zu richten: „Es hilft jetzt alles nichts, und schon gar nicht irgendwelchen vergebenen Möglichkeiten nachzutrauern,“ sagt Link, die sich ein mutigeres Auftreten für die kommenden Aufgaben wünscht: „Wir besitzen genügend Potential die Liga zu halten, und wenn jede Einzelne es schafft an ihre Grenzen zu gehen, wird sich auch wieder ein Erfolgserlebnis einstellen. Alle müssen nach Spielende sagen können, dass ihre Leistung gut war.“