D1 Vorbericht: TSV Ismaning – TSV Haunstetten
Haunstetten muss nachlegen
In Ismaning hat der TSV nicht nur eine Rechnung offen
(hv). Das letzte Drittel der Saison ist für die Drittliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten bereits eingeläutet, und für die Rot-Weißen ist trotz des kürzlichen Heimerfolgs im Kellerderby gegen Schutterwald (30:26) noch längst keine Entwarnung angesagt. Vor den fünf knackigen Abschlußpartien steht nun eine ebenso knifflige Auswärtsaufgabe beim Bayerischen Rivalen TSV Ismaning auf dem Programm (Samstag, 17.45 Uhr), und Haunstetten hat dabei in mehrerlei Hinsicht Grund zur Wiedergutmachung.
Mit der wohl schwächsten Heimleistung beim 22:27 befeuerte man nicht nur auf der einen Seite einen Ismaninger Höhenflug, sondern trieb sich auch selbst dadurch in einen misslichen Abstiegsstrudel. Bei lediglich zehn Punkten ist man zwar noch Leader im Keller-Quartett, die schleichenden Gefahren im restlichen Saisondrittel sind jedoch allen Beteiligten bewusst: „Da gibt es immer wieder Überraschungen oder Nachbarschaftshilfen. Deshalb müssen wir uns nur auf uns selbst verlassen. Zum sicheren Klassenerhalt sind jedenfalls 15 bis 16 Punkte erforderlich,“ orakelt Haunstettens Trainerin Patricia Link, die die somit bereits gesicherten Ismaninger (15:17 Punkte) auch als „besten Bayerischen Aufsteiger nach Mintraching und Schwabmünchen“ ausmacht. Die Lehren aus dem miserablen Hinspielauftritt scheinen im Vorfeld gezogen: „Als erstes muss eine Defensivleistung her und zweitens müssen wir im Angriff um einiges besonnener, aber auch konsequenter auftreten,“ sagt Link, die gleichzeitig auch an ein Anknüpfen an die Leistung der Vorwoche appelliert: „Das darf für Verschiedene keine Eintagsfliege sein.“



