Siebter Sieg im siebten Spiel

A-Junioreninnen sichern sich die Herbstmeisterschaft

Das letzte TSV-Heimspiel vor Weihnachten hatte es noch einmal in sich: vor erwartungsvoller und gut gefüllter Halle trafen im Spitzenduell der Oberliga Süd der einheimische TSV auf den SVA Palzing, und beide Mannschaften zeigten dabei nicht nur eine überragende Performance sondern untermauerten auch ihre Position in der Führungsgruppe. Haunstetten gelang nach einer besseren zweiten Hälfte ein am Ende verdienter 38:31 (17:16)-Erfolg, wodurch die blütenweiße Weste auf Platz eins bis ins neue Jahr Bestand hält.

Mit Maurice Hermann und Erwin Schmuttermair stellte der Bezirk zwei seiner fünf Elite-Schiedsrichter für das Schlagerspiel ab, und beide hatten sechzig Minuten maximale Aufmerksamkeit zu liefern. Allein 18 Zeitstrafen (alle berechtigt)  belegten am Ende die Intensität der Auseinandersetzung, in der der TSV nach dem 3:0-Blitzstart und einem späteren 8:11-Rückstand bis zur Pause mit Müh und Not ein 17:16 stellen konnte. Palzings Trainer-Legende Peter Mesiarek hatte seinem Team bis dato die gewinnbringende Taktik eingeimpft, mit viel Laufbereitschaft ohne Ball sowie stetigen Zweikämpfen. Der TSV kam nach Wiederanpfiff erst einmal langsam in die Gänge und konnte erst nach 40 Minuten den Schalter so richtig umlegen (24:21 -> 30:21). Bis Spielende ließ man in Folge nicht mehr viel anbrennen und Akce Aleyna lobte im Anschluß auch die ausgezeichnete Teamleistung, aus der wieder einmal Lea Massinger herausragte, trotz der vielen Gegentore: „Ich weiß, dass es da noch viel Verbesserungspotential gibt, aber da ist jetzt der Cheftrainer (66) gefordert.“

TSV: Baumert, Müller I. (Tor);  Massinger (14/3), Kunz (7/3), Dinkel (6), Fetsch (6/1), Erdle, Premovic (je 2), Stadler (1), Ahn, Wolff, Müller D., Weis, Dombrowska