D1 Vorbericht: HC Erlangen – TSV Haunstetten
Kein leichter Gang für Haunstetten
TSV-Handballerinnen in Erlangen mit Personalproblemen
(hv). Udo Mesch, seines Zeichens promovierter Handballlehrer und mittlerweile seit zwei Jahren für die Haunstetter Drittliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten verantwortlich, hat es im Frühjahr 2026 wahrlich nicht leicht: Nicht nur dass seine Mädels bis dato ziemlich holprig durch die Saison schlittern, gehen ihm jetzt auch noch schrittweise die Spielerinnen aus. Nach Patricia Link (Schwangerschaft) drohen nun zudem mit Sarah Irmler und Marie Prokop (beide mit Knieproblemen) zwei weitere Leistungsträger längerfristig auszufallen. Die Vorzeichen für das Bayern-Derby am Samstag beim HC Erlangen (19 Uhr) sehen somit alles andere als rosig aus.
Die mittlerweile blutjunge TSV-Offensive musste zuletzt sogar mit der nächsten A-Jugendlichen Lea Massinger aufgefüllt werden, sie ist allerdings im Gastspiel bei den Franken diesmal privat verhindert. Dafür ist Anne Hänsel nach überstandenem Nasenbeinbruch wieder am Start, was Mesch erfreulich Alternativen auf der Rechtsaußen-Position verschafft. Sabrina Fischer feierte hier während der Woche ihren 39. Geburtstag, und ist froh über jegliche Entlastung: „Langsam spürt man seine Knochen.“ Nicht nur tabellarisch trennt die beiden Bayern-Vertreter derzeit einiges (Fünfter gegen Neunter), auch das Hinspiel-Resultat gibt vor Anpfiff einigen Anlass zur Sorge. „Das 28:39 in eigener Halle war meines Erachtens unser schwächster Auftritt überhaupt,“ sagt Mesch, der für die Auseinandersetzung am Samstag ungewohnt vorsichtige Prämissen ausgibt: „Ein positiver Auftritt im Vorfeld der wichtigen Abstiegsspiele würde mich sehr freuen.“




