D1 Vorbericht: HSG St. Leon/Reilingen – TSV Haunstetten
Letzter Auftritt für den TSV Haunstetten
Saisonfinale in Reilingen
Enttäuschte Gesichter gab es am vergangenen Samstag beim letzten Heimspieltag des TSV Haunstetten. Auch wenn Spitzenreiter Ketsch der wohl schwerste Gegner für ein solches Unterfangen war, wollten die TSV-Handballerinnen gegen den designierten Meister unbedingt aus eigener Hand den Klassenerhalt in Liga drei sichern. Der dafür nötige Heimsieg blieb allerdings aus, Haunstetten verlor mit 22:29.
Umso größer war die Erleichterung einen Tag später, als feststand: Die Rot-Weißen haben es doch geschafft. Der TSV Wolfschlugen gab sich gegen Haunstettens Konkurrent St. Leon/Reilingen keine Blöße und besiegte den Tabellenvorletzten mit 30:27. St. Leon rangiert damit weiterhin mit drei Punkten Rückstand hinter dem TSV Haunstetten und kann diesen nun auch rechnerisch nicht mehr einholen.
Nach sechs Jahren auf DHB-Ebene muss die HSG St. Leon/Reilingen nun also zurück in die Regionalliga. Eine Partie in Liga drei steht für die HSG allerdings noch aus: Am Samstag (18 Uhr) ist ausgerechnet der TSV Haunstetten zu Gast in Reilingen. Was von der HSG eigentlich als Endspiel um den Ligaverbleib angedacht war, ist nun aus tabellarischer Sicht ohne Bedeutung. TSV-Trainerin Patricia Link versucht dennoch, die Spannung vor dem letzten Saisonauftritt hochzuhalten: „Auch wenn wir natürlich froh sind, dass wir jetzt kein solches Endspiel vor uns haben, sind wir umso mehr in der Pflicht, zu beweisen, dass wir zurecht vor ihnen in der Tabelle stehen.“
Zudem gibt es noch einen weiteren Grund für die Haunstetterinnen, dieses Spiel erfolgreich zu gestalten: Mit Sabrina Fischer, Sabrina Müller und Sarah Irmler werden drei Vereinslegenden und Zweitliga-Aufstiegsheldinnen von 2014 das letzte Mal im TSV-Dress auflaufen. „Ihnen wollen wir natürlich unbedingt einen schönen Abschluss zum Karriereende bescheren“, sagt Trainerin Link. Und das geht schließlich am besten mit einem Sieg.
Foto: Sport in Augsburg




