Am Samstag trat die weibliche B‑Jugend des TSV Haunstetten in Burlafingen zur vierten Runde der BHV‑Qualifikation an. Der Gewinner der Runde qualifiziert direkt für die höchste Liga. Der Zweite hat noch eine kleine Chance, je nachdem wie die Bundesliga-Quali ausgeht

Im ersten Spiel zeigte die Mannschaft eine geschlossene und konzentrierte Leistung, im zweiten Spiel ließ dann die Kraft nach und das Jungrudel musste sich geschlagen geben und belegte am Ende den zweiten Platz der Dreiergruppe.

Spiel 1: FC Burlafingen – TSV Haunstetten 13:23

Im Auftaktspiel traf der TSV Haunstetten auf den Gastgeber FC Burlafingen. Die Mannschaft fand schnell in die Partie und setzte sich bereits in der Anfangsphase mit einer stabilen Abwehr und klar ausgespielten Angriffen ab. Über die gesamte Spielzeit blieb Haunstetten spielbestimmend und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Mit dem 23:13‑Erfolg gelang ein souveräner Start in das Turnier. Unseren Mädels war wieder der Spaß am Spiel anzusehen und das hat zum Erfolg geführt. Abwehr und Torhüterin haben eine tolle Einheit gebildet.

Spiel 2: TSV Haunstetten – JSG Fürther Land 22:29

In der zweiten Begegnung wartete mit der JSG Fürther Land der spätere Gruppensieger. Das Jungrudel legte einen Fehlstart hin und lag nach 13 Minuten mit 4:9 hinten. Mit einem großen Kraftakt hat das Team aufgeholt und ist bis zur 24. Minute auf zwei Tore herangekommen (13:15). Diese Aufholjagd hat viel Kraft gekostet. Es war deutlich zu merken, dass unser Team bereits 40 Minuten Spielzeit in den Knochen hatte. Gegen die starken Einzelspielerinnen konnte immer weniger entgegengesetzt werden, da die Beine schwerer und die Wege länger geworden sind. Mit einer deutlichen Niederlage musste Haunstetten auf das letzte Spiel und somit auf Schützenhilfe aus Burlafingen hoffen.

Fazit des Spieltages

Es reichte letztendlich trotz eines sehr starken ersten Spiels und einer phasenweise starken Leistung im zweiten Spiel für den zweiten Platz. Jetzt muss abgewartet werden, ob ein bayerischer Verein aus der Bundesliga-Quali noch in die Regionalliga kommt. Es besteht somit eine minimale Chance.

Jetzt ist erst einmal Handballpause. Und die haben sich die Mädels verdient. Sie haben in diesem Jahr mit den Quali-Spielen für die A und B-Jugend unglaubliches geleistet.

 

Es spielten: Romina Bär (Tor), Annika Braun, Drida Marie Neumann, Julia Erdt, Alisa Knapp, Wilma Stapelfeld, Riccarda Schmidl, Fiona Craney, Melissa Festch, Carla Flach, Sarah Braun, Sonja Dumberger, Jule Hobl