Rabenschwarzer Tag für unsere Mädels der A II.

Eine lange Reise nach Rothenburg ob der Tauber stand an – und die lange Fahrt in die schöne mittelalterliche Stadt hat sich nicht gelohnt.

Es war en Sonntag zum Vergessen. Es wollte an diesem Tag nichts gelingen. Dabei hat der Tag gar nicht so schlecht begonnen.

TSV Haunstetten – FC Burlafingen

Einen kleinen Rückstand nach den ersten drei Minuten konnten unsere Mädels bis zur 13. Minute ausgleichen und ging kurz nach der Pause sogar mit zwei Toren in Führung. Bis zur 28. Minute konnte dieser Vorsprung auch gehalten werden. Dann jedoch fehlte plötzlich der Zugriff in der Abwehr, die Abschlüsse wurden ungenauer und innerhalb von sechs Minuten lag das Team plötzlich mit vier Toren hinten. Ein Rückstand, der nicht mehr aufzuholen war.

Trotzdem konnte man nach dem Auftaktspiel noch zuversichtlich auf die beiden weiteren Partien blicken.

TV 77 Lauf – TSV Haunstetten

Das Spiel war geprägt von vergebenen Chancen. Reihenweise wurde frei Würfe liegen gelassen. Entweder konnte die stark aufgelegte Torhüterin aus Lauf parieren, oder der Ball landete neben dem Tor.

Trotz der vergebenen Chancen konnte das Spiel ausglichen gestaltet werden. In der zweiten Hälfte lag unser Team immer wieder knapp vorne und die mitgereisten Fans hatten immer das Gefühl, dass der Knoten gleich platzten müsste. Doch dazu kam es nicht.

30 Sekunden vor Schluss lag unser Team plötzlich mit einem Tor zurück und niemand wusste so recht, wie das passieren konnte. Mit dem Schlusspfiff erhielt das Jungrudel noch ein Siebenmeter zugesprochen. Die Chance zum Ausgleich. Doch auch diese Möglichkeit wurde vergeben – passend zu diesem gebrauchten Tag.

Die spielerische Überlegenheit half nichts, wenn die Chancen nicht genutzt werden. Die Stimmung im Team war auf dem Tiefpunkt.

TSV 2000 Rothenburg – TSV Haunstetten

Das letzte Spiel hatte für beide Mannschaften keine Relevanz mehr. Die „ist-jetzt-nicht mehr-wichtig-Haltung“ hat das Spiel etwas belebt. Zwischenzeitlich haben sie gezeigt, was eigentlich im Team steckt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff lag unser Team mit 4 Toren in Front. Die Kräfte haben deutlich nachgelassen, die Spannung war draußen und so kam es wie es an so einem kommen musste. Auch dieses Spiel wurde noch aus der Hand gegeben.

Unnötig, aber das ist eben die Quali. Vorherige Turnierleistungen helfen einem nicht, die Leistung muss immer abgerufen werden. Diese mal wollte es nicht sein.

Nach dem Frust heißt es für das Team, sich wieder zu finden und sich neue Ziele für die neue Saison zu setzen. Die Trainer werden sicher weiter daran arbeiten, jede Einzelne in ihrer Entwicklung weiterzubringen.

Es spielten: Elisabeth Heinzelmann, Isabelle Müller (beide Tor), Emma Dornmair, Julia Erdt, Alisa Knapp, Wilma Stapelfeld, Riccarda Schmidl, Veronika Stadler, Silja Ahn, Mascha Wolff, Sarah Geiger, Jasmin Xiao Lan Bergmann, Annika Braun, Tara Premovic