M1 Spielbericht: TSV Haunstetten – HT München II
Süßes statt Saures für Haunstetten
TSV-Handballer drehen in der zweiten Hälfte auf
Für den TSV Haunstetten war es ein entspannter Halloween-Abend ohne Horrorgeschichten: Gegen die Regionalligareserve von HT München siegten die Oberligahandballer deutlich mit 38:23 (17:14).
Wie schon vor einer Woche, beim sensationellen Heimerfolg gegen den Tabellenführer Ismaning, waren dafür vor allem die zweiten 30 Minuten der Partie entscheidend. Zwar zeichneten sich im ersten Durchgang bereits leichte Vorteile für die Gastgeber ab, doch der 17:14-Vorsprung zur Halbzeitpause war noch lange nichts, worauf sich der TSV hätte ausruhen können. Ganz zufrieden waren die Rot-Weißen ohnehin nicht mit ihrem bisherigen Auftritt, wie Trainer Christian Kofler verrät: „Die 14 Gegentore waren schon etwas zu viel für meinen Geschmack.“
Doch der TSV-Coach schien in der Pause die richtigen Worte gewählt zu haben, denn nach dem Seitenwechsel sorgten seine Schützlinge schnell für die vorzeitige Entscheidung. Von der 40. bis zur 49. Minute gelang den Hausherren eine sagenhafte 11:0-Phase, in der die Rot-Weißen ihre Führung von 24:20 auf 35:20 ausbauten und somit keinen Zweifel mehr am Haunstetter Heimsieg ließen. Beim 15-Tore-Vorsprung blieb es dann auch, 38:23 hieß es am Ende.
Für den TSV ist es der dritte Heimsieg im dritten Heimspiel der Saison, auswärts blieb Haunstetten bisher sieglos. Das soll sich am kommenden Samstag (19 Uhr) ändern, im Verfolgerduell mit dem Tabellennachbarn Dietmannsried/Altusried. TSV-Trainer Kofler erwartet dort eine stimmungsvolle Atmosphäre: „Wir spielen ja nicht zum ersten Mal in Dietmannsried und wissen, dass es dort auch mal unangenehm werden kann. Aber darin besteht ja auch der Reiz für einen Sportler, in so einer Halle antreten zu dürfen. Ich denke, jeder von uns freut sich darauf.“
TSV: Rothfischer (Tor, 2), Feistle (Tor, 1); Schanz (7), Paulik (6), Großhauser (4), Kofler, Zießow, Hartung (je 3), Tuffentsammer (3/2), Manz, Lippert, Bär (je 2), Mayer, Vogl
Foto: Johannes Frick




