Dämpfer für den TSV Haunstetten

Handballer kommen in Simbach unter die Räder

Ernüchternd war der Auftritt des TSV Haunstetten am vergangenen Samstag in Simbach. Beim Aufstiegskandidaten blieb der Regionalliga-Absteiger über 60 Minuten nahezu chancenlos und musste sich schließlich deutlich mit 25:34 (9:14) geschlagen geben.

„Simbach war an diesem Tag einfach deutlich besser als wir“, lautete die trockene Analyse von TSV-Trainer Christian Kofler, der bereits in der Anfangsphase zusehen musste, wie seine Mannschaft einem Rückstand hinterherlief. Wie schon zuletzt beim Heimsieg gegen den TSV Herrsching lag Haunstetten direkt zu Beginn mit 0:3 zurück. Anders als noch vor einer Woche gelang es den Rot-Weißen in der Folge jedoch nicht, das Spiel zu Ihren Gunsten zu wenden. Stattdessen baute Simbach seinen Vorsprung weiter aus, zur Halbzeit führten die Gastgeber mit 14:9.

Ein echtes Aufbäumen der Gäste blieb auch im zweiten Durchgang aus, nicht zuletzt weil die Treffsicherheit der Kofler-Schützlinge zu wünschen übrig ließ. „Wir haben uns durchaus gute Chancen herausgespielt. Aber wenn du die nicht verwertest, wird es natürlich schwer, das Ruder nochmal herumzureißen“, so der Haunstetter Coach. Simbach blieb hingegen weiterhin abgezockt und kaufte der jungen Haunstetter Mannschaft so den Schneid ab.

Das deutliche 25:34-Endergebnis führt Christian Kofler unter anderem auf die fehlende Routine seines Teams zurück: „Bei Simbach hat einfach alles gepasst, da merkt man, wie eingespielt sie sind. Das ist etwas, das uns, auch aufgrund einiger Ausfälle in der Vorbereitung, noch ein wenig fehlt.“

Nun gilt es jedoch, den Fokus schnell wieder auf das nächste Spiel zu legen, denn bereits am Samstag (20 Uhr) hat der TSV ein echtes Schwergewicht vor der Brust. Mit dem TSV Ismaning ist der bislang unangefochtene Tabellenführer zu Gast in der Albert-Loderer-Halle, der, angesichts der bisherigen Ergebnisse, als Favorit in das Duell der Regionalliga-Absteiger geht. Im Direktvergleich hatte Haunstetten zuletzt jedoch die Nase vorn: Saisonübergreifend konnte der TSV die letzten drei Aufeinandertreffen allesamt für sich entscheiden.

TSV: Rothfischer, Feistle (Tor); Tuffentsammer (11/5), Manz, Vogl (je 3), Mayer, Schanz, Großhauser (je 2), Paulik, Zießow (je 1), Kofler, Bär, Frick, Lippert, Hartung

Foto: Sport in Augsburg