Souveräner Turniersieg in Landshut

Am Sonntag hieß es Taschen packen und ab nach Landshut. Unser Trainerduo Herbert Vornehm und David Ludwig, das von Victoria Bogendoerfer unterstützt wurde, wollten schon früh vor Ort sein, um die kommenden Gegnerinnen anzuschauen und erste Schlüsse daraus zu ziehen.

TSV Haunstetten II – TG Landshut

Gleich im ersten Spiel stand unseren Mädels ein Team gegenüber, das aus der Regionalliga-Quali kam und sich im Heimturnier viel vorgenommen hat. Unser Team wollte sofort dagegenhalten und hat einen fulminanten Start hingelegt. Schon nach kürzester Zeit lag das Haunstetter-Rudel deutlich mit 6:0 in Führung. Mit einer Spielzeit von 2*15 Minuten war es schon fast die Vorentscheidung. Den Vorsprung hat unser Team sehr gut verteidigt und ließen keinen Zweifel daran, wer als Sieger vom Platz geht.

Die Marschroute war vorgegeben: aus einer starken Abwehr heraus möglichst viele Gegenstöße laufen.  Und die Laufbereitschaft war bei allen hoch. Bereits im ersten Spiel konnten sich 8 Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen.

Unsere Trainer konnten ordentlich durchwechseln und es gab nie einen Bruch im Spiel. Mit einem 17:12 Sieg war ein starker Start ins Turnier geglückt. Vor allem weil man die Landshuterinnen als die stärkste Mannschaft eingeschätzt hatte.

SG Rohr/Pavelsbach – TSV Haunstetten II

Gegen die Mädels aus Franken, die die erste Runde der OL-QUali überstanden haben, ist das Spielgeschehen sehr schnell zusammengefasst. Gegen die SG Rohr/Pavelsbach, die ohne Harz trainiert und große Schwierigkeiten mit dem Ball hatte, zeigte Haunstetten eine reife Leistung. Die Mädels nutzten die technischen Fehler konsequent, blieben aber jederzeit respektvoll und fokussiert.

Wieder überzeugten Abwehr und Tempospiel und wieder trugen sich sieben Spielerinnen in die Torschützenliste ein. Das 29:1 war deutlich, aber vor allem ein Ausdruck von hoher Konzentration und tollem Zusammenspiel.

Trainer Herbert Vornehm mahnte dennoch direkt nach dem Spiel:

„Das war ein Gegner, der sich schwergetan hat. Schwabach wird ein anderes Spiel. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren.“

TSV Haunstetten SC04 Schwabach

Die Mannschaft hörte zu – und setzte es um. Gegen Schwabach, das ebenfalls Probleme mit dem geharzten Ball hatte, blieb Haunstetten konzentriert und spielte seinen Stil konsequent weiter. Wieder war es eine mannschaftliche Geschlossenheit, bei der sich 9 Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Ein sehr deutliches 30:9 stand am Ende auf der Anzeigentafel.

In einem Gespräch zwischen den Spielen mit dem Landshuter Trainer zeigte sich dieser beeindruckt: „Das ist schon hohes Tempo, das Haunstetten spielt!“

 

ASV Dachau – TSV Haunstetten

Im abschließenden Spiel wartete der bis dahin ungeschlagene ASV Dachau. Doch Haunstetten zeigte sich erneut von seiner besten Seite: starke Abwehr, schnelles Umschalten, klare Entscheidungen im Angriff.

Selbst nach über acht Stunden in der Halle war die Laufbereitschaft beeindruckend. Teilweise  waren vier Haunstetter Spielerinnen beim Gegenstoß vor der gegnerischen Abwehr bereit zum Wurf. Ebenso schnell waren sie wieder in der Defensive.

Mit dem 28:12‑Erfolg krönte das Rudel einen herausragenden Turniertag und sicherte sich verdient den Turniersieg und es hieß:

 

Nach dem Quali-Sieg ist allerdings auch vor der dritten Quali-Runde. Die nächste Runde wird anspruchsvoller. Unsere Trainer werden die nächsten zwei Wochen nutzen um weiterzuarbeiten. Und die Mitgereisten Fans sind sich sicher: „Die Mädels werden im Training wieder Gas geben und sich Schritt für Schritt weiter verbessern.“

 

Es spielten: Romina Bär, Isabelle Müller (beide Tor), Emma Dornmair, Julia Erdt, Alisa Knapp, Wilma Stapelfeld, Riccarda Schmidl, Veronika Stader, Silja Ahn, Mascha Wolff, Sarah Geiger, Liliane Weiß, Carla Flach, Jasmin Xiao Lan Bergmann, Lea Massinger